Transformative Bildung: 

Lernen für den sozial-ökologischen Wandel

Globales Lernen 

"Globales Lernen ist die pädagogische Antwort auf die Herausforderungen der Gesellschaft"
Ganzheitlich verstandenes Globales Lernen ist ein emanzipatorischer partizipativer Ansatz, der demokratische Strukturen/ Lehr-Lernkulturen unterstützt.


Eine sozial-ökologische Transformation der Gesellschaft braucht neue Muster in der Politik, in Unternehmen, im privaten Bereich (Konsum), eine neue Definition von Entwicklung und Fortschritt, neue Formen des Zusammenlebens und Wirtschaftens, ein verändertes Verhältnis von Mensch und Natur wie es beispielsweise der von den Indigenen entwickelte Ansatz des "Buen Vivir" beinhaltet. 


Große Transformation  <-> Transformative Bildung

Bildung spielt hier eine Schlüsselrolle:

Die Transformative Bildung setzt mit ihrer partizipatorischen, inklusiven, multiperspektivischen Ausrichtung hier an und versucht die Sensibilisierung für die globalen Zusammenhänge und Gerechtigkeitsfragen mit einer ganzheitlichen, neuen Lehr-/ Lernkultur zu verbinden und auch Einfluss auf die Strukturen zu nehmen, wie es beispielsweise die „Initiative Schule im Aufbruch“ (G.Hüther/ M.Rasfeld) umsetzt. 

»Zukunftsfähige Schulen nehmen die Herausforderungen der Zukunft im Sinne einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung ernst. Sie setzen auf neue Lernformen, auf eine wertschätzende Lern- und Beziehungskultur, Potenzialentfaltung (...) Wenn wir in diese Richtung die »Schule neu denken«, dann geht es nicht mehr um die Optimierung des Bestehenden, sondern um radikale Transformationsprozesse

Margret Rasfeld, ehemalige Schulleiterin der Evangelischen Schule Berlin, 
Gründerin der  Initiative Schule im Aufbruch