NEU: Modulare Online-Fortbildung „Transformative Bildung 

- Lernen für den sozial-ökologischen Wandel“

für Lehrer_innen und andere pädagogische Fachkräfte sowie weitere bildungsinteressierte Menschen die sich im Bereich Schule engagieren

in Kooperation mit dem Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz

August/September 2020

Do 27.8., Mi 9.9., Mi 16.9., Do 24.9.jeweils 14:00-16:30 Uhr
(Module auch unabhängig belegbar)

Wir unterstützen Schulen bei der Transformation von Lehr-/ Lernumgebungen!

"BNE sollte mehr Aufmerksamkeit auf die transformativen (Handlungs-) Prozesse des Einzelnen legen und wie sie funktionieren.
Transformation benötigt einen gewissen Grad an Umbrüchen in Kombination mit Mut und Entschlossenheit." 

UNESCO - Weltaktionsprogramm "Bildung für Nachhaltige Entwicklung für 2030"

1) Transformative Bildung Lernen für den sozial-ökologischen Wandel/ Basismodul 

Do 27. August 2020

Die sozial-ökologische Transformation der Gesellschaft braucht neue Muster: in der Politik, in Unternehmen, im privaten Bereich (Konsum). Sie braucht eine neue Definition von Entwicklung und Fortschritt, neue Formen des Zusammenlebens und Wirtschaftens sowie ein verändertes Verhältnis von Mensch und Natur. Wie aber gelingt die Große Transformation? Wie kommen wir vom Wissen zum Handeln? Welche Rolle dabei spielt die Schule?

Die Transformative Bildung verbindet die Sensibilisierung für globale Zusammenhänge und Gerechtigkeitsfragen mit einer ganzheitlichen, neuen Lehr-/Lernkultur. Partizipatorisch, inklusiv und multiperspektivisch ausgerichtet schafft sie Räume, in denen der Wandel selbst erfahrbar wird.

In der Fortbildung werden bestehende Ansätze vor dem Hintergrund eigener Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Wissenschaft reflektiert sowie neue Initiativen zur Unterstützung von Transformationsprozessen in Grund- und weiterführenden Schulen vorgestellt.

Programm

1) Begrüßung

2) Interaktiver Input: „Bildung für Nachhaltige Entwicklung für 2030 (ESD for 2030) - Globales Lernen/BNE und Transformative Bildung

3) Wie kommen wir vom Wissen zum Handeln? Ansätze zur Unterstützung von Transformationsprozessen und Beispiele „Guter Praxis“ im Schulalltag

4) FREI-Day – ein neues Konzept von „Schule im Aufbruch“ und andere regionale und überregionale Initiativen und Netzwerke zur Transformation von Schule

 (PL-Nr. 2014320020)

2) Zukunfsfähige Ernährung - Materialien und Methoden für den Unterricht und Schulalltag 

Mi 9. September 2020

Unser Lebensmittelkonsum hat globale Konsequenzen. Doch welche Ernährung ist zukunftsfähig? Wie ernähren wir uns so, dass Rohstoffe wie Böden und das Wasser geschont, das Klima geschützt und die Gesundheit der Menschen gefördert wird?
Die Fortbildung beschäftigt sich mit verschiedenen Facetten rund um eine Zukunftsfähige Ernährung.
Immer mehr Menschen entwickeln Ideen und engagieren sich in ihrem Umfeld für eine gesunde und zukunftsfähige Ernährung und einen ressourcenschonenden Lebensstil. Wie aber lässt sich das Thema methodisch und didaktisch sinnvoll in den Unterricht integrieren? Wie motivieren wir Kinder und Jugendliche, sich für die ökologische Nachhaltigkeit und eine sozial gerechte Welt zu engagieren? Und wie können wir sie in ihrem Engagement unterstützen?
In der Fortbildung werden Materialien und Methoden rund um das Thema "Zukunftsfähige Ernährung" für die Grundschule und Sekundarstufe I vorgestellt und online erprobt. Zusätzlich werden theoretische Grundlagen zum Globalen Lernen vermittelt und Hinweise auf regionale Angebote sowie weitere Materialien gegeben.
Programm
1) Begrüßung
2) Globales Lernen am Beispiel Ernährung
3) Wissen lebendig vermitteln: Interaktives Vorstellen von Bildungsmaterialien (Tafeln der Welt, Schoko-Expedition, Öko-Faires Frühstück, Alternative zu was? Schwerpunkt Ernährung/ Landwirtschaft, u.a.)

4) „Zukunftsfähige Ernährung“ - Ideen für den Schulalltag

5) Regionale und überregionale Angebote (Qualifizierungen, Bildungsprojekte, Referent_innen)

(PL-Nr. 2014320021)

3) Globaler Klimawandel und Klimaschutz - Materialien und Methoden für den Unterricht und Schulalltag 

Mi 16. September 2020

Die Länder des Globalen Nordens tragen wesentlich zur Erderwärmung bei. Von den Folgen des Klimawandels sind jedoch vor allem die Menschen im Globalen Süden betroffen. Nicht zuletzt auch aus Gründen der Gerechtigkeit sind wir herausgefordert, uns mit den theoretischen Hintergründen des Klimawandels auseinanderzusetzen und unseren Lebensstil zu überprüfen. 

Erfreulicherweise entwickeln immer mehr Menschen bereits Ideen und engagieren sich in ihrem Umfeld für einen klimafreundlichen und ressourcenschonenden Lebensstil. Wie aber lässt sich das Thema methodisch und didaktisch sinnvoll in den Unterricht integrieren? Wie unterstützen wir Kinder und Jugendliche in ihrem Engagement? Und wie können wir weitere Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Schule und im Stadtteil der Schule motivieren, sich für die ökologische Nachhaltigkeit und eine sozial gerechte Welt zu engagieren?

In der Fortbildung werden Materialien und Methoden zu den Themen "Globaler Klimawandel" und "Klimaschutz" vorgestellt und online erprobt. Zusätzlich werden theoretische Grundlagen zum Globalen Lernen vermittelt und Hinweise auf regionale Angebote gegeben.

Programm

1) Begrüßung

2) Input: Globales Lernen am Beispiel Klimawandel

3) Wissen lebendig vermitteln: Interaktives Vorstellen von Bildungsmaterialien und Methoden (Weltverteilungsspiel, Auf großem oder kleinem Fuß?, Klima-Kids, Alternative zu was? u.a.)

4) „Klimawandel und Klimaschutz“ im Schulalltag und Schulumfeld - Projektbeispiel Klimabotschafter_innen u.a.

5) Regionale und überregionale Angebote (Qualifizierungen, Bildungsprojekte, Referent_innen)

(PL-Nr. 2014320022)

4) Buen Vivir: Was heißt Gutes Leben? - Materialien und Methoden für den Unterricht und Schulalltag 

Do 24. September 2020

Was bedeutet „Gutes Leben“ für mich und andere Menschen? Für die Tiere, Pflanzen, alles Leben auf der Erde? Was können wir von dem Konzept des Buen Vivir aus Südamerika lernen? 

Wir leben so, als seien Mensch und Natur voneinander getrennt: Wälder, Meere, Seen und andere Bereiche der Natur behandeln wir wie unerschöpfbare Ressourcen. Das Wirtschaftswachstum wird als Grundlage für ein besseres Leben gesehen. Nach dem Verständnis des „Buen Vivir“ hingegen ist die Menschheit ein Teil der Natur und wirtschaftliche Aspekte dienen dem obersten Ziel eines „Guten Lebens“. 

In der Fortbildung werden Elemente aus verschiedenen Bildungseinheiten zu den Themen „Gutes Leben“ und „Alternatives Witschaften“ online erprobt. Die Einheiten eignen sich sehr gut zum Einstieg in andere globale Themenfelder (Ernährung, Klima etc. ) sowie für die Umsetzung im Sinne eines ganzheitlichen Schul-Ansatzes (whole school approach), der die Integration der Inhalte und Methoden des Globalen Lernens/ der Bildung für Nachhaltige Entwicklung im Fachunterricht und Schulalltag zum Ziel hat.

Programm

1) Begrüßung

2) Globales Lernen am Beispiel Gutes Leben (Buen Vivir)

3) Wissen lebendig vermitteln: Interaktives Vorstellen von Bildungsmaterialien (Buen Vivir – Was heißt Gutes Leben? (Kl. 3/4; Sek I), Alternatives Wirtschaften (Kl. 3-5) u.a.)

4) Das Gute Leben vor der Haustür: Schul- und Nachbarschaftsprojekte zum Thema "Gutes Leben"

5) Ideensammlung für ein eigenes Projekt in der Schule

(PL-Nr. 2014320023)

jeweils 14:00-16:30 Uhr 

->Die Module sind einzeln buchbar!

Zugang per ZOOM (Link wird bei Anmeldung bekannt gegeben)

Kosten: keine

Fächer/Schulstufe: Sachunterricht/ Gesellschaftslehre, Religion/Ethik u.a. (Grundschule und Sek I); fächerübergreifend und projektorientiert (altersgemischt)
→ beispielhafte LP-bezüge im Sj 20/21 1.Hj in der Sek I: Gesellschaftslehre Jg. 7./8. Planet Erde (Klima, Umwelt), Jg. 10. Postwachstumsökonomie, Spanisch: Buen Vivir, Ethik: Klasse 5./6. Glück/Leben in „Einer Welt“, Jg. 9/10 Suche nach einem gelingenden Leben: Was heißt Gutes Leben? u.a.

Referentinnen
Frauke Hahn, Bildungsreferentin für Globales Lernen/ Transformative Bildung, Bürgerstiftung Pfalz und 
Edda Treiber, Promotorin für Umwelt und Entwicklung (ELAN e.V.), Bürgerstiftung Pfalz

Anmeldung


Die Anmeldung erfolgt für Lehrer_innen aus RLP über das Pädagogische Landesinstitut (https://evewa.bildung-rp.de/veranstaltungskatalog/). Alle anderen Interessierten melden sich bei der Bürgerstiftung direkt an (Frauke Hahn, hahn@buergerstiftung-pfalz.de)

Die Veranstaltung findet in jedem Fall statt. Es können maximal 50 Personen teilnehmen.

Eine Bestätigung für Ihre Teilnahme erhalten Sie zusammen mit dem Zoom-Link wenige Tage vor der Veranstaltung.