Kennen Sie schon das neue UNESCO-Programm „Bildung für Nachhaltige Entwicklung für 2030“ (ESD – Education for Sustainable Development)?


Das Programm stärkt uns den Rücken, denn es hat das Ziel, die im Rahmen der Agenda 2030 beschlossenen 17 Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zu stärken, insbesondere das Ziel Nr. 4 „Inklusive, gleichberechtigte, hochwertige Bildung“. Ein Hauptanliegen des Programms ist es, Lernende, zu befähigen, „die für notwendig erachtete gesellschaftliche Transformation voranzutreiben“.
Eines von fünf Handlungsfeldern ist die „ganzheitliche Transformation von Lehr-/Lernumgebungen“. Diese schließt ein gewisses Maß an Umbrüchen („disruption“) ein, umfasst erlebnispädagogisches Eintauchen („experimental exposure“) genauso wie gemeinsames transformatorisches Handeln – ob virtuell oder physisch – sowie eine Reflexion der Rolle und Funktion von Schule in der heutigen Zeit. 

Education for Sustainable Development for 2030 trägt dazu bei, dass „die Bildungsagenda sich löst von der Fokussierung auf Fragen nach Zugangs- und Qualitätsmessung sowie auf Lernerfolge, hin zu einer Betrachtung der Lerninhalte und ihrem Beitrag zur Menschlichkeit.“ 

vgl. „Gewachsene Ansprüche an eine politischere Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das UNESCO-Programm „Bildung für Nachhaltige Entwicklung für 2030“ (ESD for 2030) startet in 2020“ in KLIMAKOMPAKT Nr. 93, Germanwatch e.V., Dezember 2019 und
www.unesco.de/bildung/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung/unesco-programm-bne-2030